ULM – MEINE STADT GANZ NAH (Februar 2013) – “Ulmer Bars und Restaurants”

ULM – MEINE STADT GANZ NAH (Februar 2013) – “Ulmer Bars und Restaurants”

So, jetzt bin ich auch dazu gekommen mal wieder eine kleine Kollage bzw. Zusammenstellung zu dem Projekt von Czoczo zu machen: “ Meine Stadt – ganz nah“ und meine Stadt ist eben Ulm. Dieses Projekt schließt schön an Andys 2012 Projekt 12 Monate 1 Stadt an. Czoczo gibt hierfür keine spezifisches Themen vor – es sollen halt eben Kollagen werden. Ich habe mich für den Februar für einen kleinen Auszug an Restaurants, Kneipen Cafés und Bars in Ulm entschieden. Dies ist wirklich nur ein kleiner Auszug und gehören unter einigen anderen zu meinen besuchten Lokalitäten. Vielleicht komme ich noch einmal dazu eine Kollage mit weiteren zu machen. Hier meine Liste:

  • Märkleshof-Eis: Meines Erachtes mit Abstand das beste Eis in der Region. Die Märkleshöfe liegen bei 89174 Altheim/Alb und gehören der Familie Preißing. Sie machen Eis mit Zutaten die selbst hergestellt und angebaut werden. Dies schmeckt man und lässt jeden Italiener alt aussehen. Man kann das Eis entweder in der Ulmer Innenstadt genießen im „Cafe P3“ oder eben in der „Eisdiele“ in der Pfluggasse in Ulm oder eben auf den Märkleshöfen.
  • Signora Maria: Um nicht alle Italiener alt aussehen zu lassen möchte ich hier das italienische Feinkostgeschäft Signora Maria nennen. Neben den Produkten zum Kaufen kann man hier sehr gemütlich sitzen und allerlei italienische Spezialitäten genießen: Wein, Pasta oder Anti-Pasta. Mit Sicherheit nicht der günstigste Italiener, sicherlich aber geschmacklich einer der besten den man in Ulm finden kann. Man findet Signora Maria aus der Stadt (Fußgängerzone kommend)  hinter dem Münster wenn man rechts am Ulmer Münster vorbeigeht.
  • Coffee Fellows: Biegt man nun vor der Signora Maria nach rechts in die Gasse Richtung neue Mitte ab, so sieht man gleich auf der rechten Seite das Coffee Fellows. Es ist zwar eine Kette aber man bekommt hier sehr gute verschiedene Cafe Spezialitäten. Für den kleinen Hunger gibt es verschiedene Kuchen und eine große Auswahl verschiedenst „belegter Bagels“.
  • billbar: Hat man sich im Coffee Fellows gestärkt und wendet sich wieder rechts kommt man direkt auf die „Neue Mitte“ Ulms und dem Weishaupt Museum zu. Vorab kann man noch einen kleinen Absacker in der sehr puristischen und modernen (leicht versnobbt) „billbar“ trinken. Ich mag so etwas. Im Anschluss daran ist ein kleiner Rundgang im Museum sehenswert. Wenn man nun immer noch Hunger hat geht man weiter Richtung Fischerviertel auf die andere Seite der neuen Mitte. Hier hat man eine Vielzahl an Möglichkeiten etwas zu essen und zu trinken. Hier gibt es das Ratskeller – das rote Rathaus (hier kein Foto).

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Ulm – meine Stadt ganz nah (November 2012) – „Der Ulmer Spatz“

Ulm - meine Stadt ganz nah (November 2012) -

Heute also mein erster Beitrag zum Projekt von Czoczo:

 Projekt <meine Stadt> ganz nah…(.) suchen wird nach Collagen aus eurer Stadt die aus 3-4 Bilder zusammen gestellt wird … also nicht nur Fotografie aber auch ein wenig Design und Kreativität gefragt wird . 

Es geht – soweit ich mich erinnere – schon in die dritte Runde. Jetzt komme ich auch endlich mal dazu einen Beitrag zu gestalten. Das Projekt passt wirklich gut zu Andys 12 Monate 1 Stadt. Man kommt endlich mal dazu die Stadt in der man lebt mit anderen Augen zu sehen.

Meine Kollage für Ulm sind ganz typisch Ulm – die Ulmer Spatzen. Die Ulmer Spatzen finden sich in der ganzen Stadt wieder. Diese sind aus einem Projekt eines Ulmer Künstlers Ralph Minde entstanden. Nach der Ausstellung sind alle Spatzen an Ulmer Händler verkauft worden, die die Spatzen in der ganzen Stadt aufgestellt haben.

Es gibt eine Geschichte und ein Sage dazu – ähnlich den Schildbürger Geschichten:

Der Sage nach sollen die Ulmer beim Bau des Münsters einen besonders großen Balken angekarrt haben. Sie schafften es aber nicht, ihn durch das Stadttor zu bringen. Als sie kurz davor waren, das Tor einzureißen, sahen sie einen Spatzen, der einen Zweig im Schnabel trug, um diesen in sein Nest einzubauen. Und dieser Spatz flog mit dem Zweig längs durch das Tor. Da ging dann wohl auch den Ulmern ein Licht auf, und sie legten den Balken der Länge nach auf ihren Karren und nicht quer, wie bisher. (Quelle: Wiki)

Anno dazumal vor vielen Jahren ist den Ulmern folgendes widerfahren: Zu allerlei  Bauten in der Stadt man Rüst- und Bauholz nötig hat’. Doch wollt es den Leuten nicht gelingen, die Balken durchs Tor hereinzubringen. Und doch war reiflich die Sach’ überlegt das Holz in die Quer’ auf den Wagen gelegt. Das Tor war zu eng, die Balken zu lang, dem Stadtbaumeister ward angst und bang. Und stündlich wuchs die Verlegenheit, da – begab sich eine Begebenheit: Von den klügsten einer ein Spätzlein schauet, das oben am Turm sein Nestlein bauet. Und einen Halm, der sich in die Quer’Gelegt hat vor sein Nestchen her mit dem Schnäblein – und das war nicht dumm an der Spitze wendet zum Nest herum. „Das könnte man“, ruft der Mann mit Lachen, „Mit dem Balken am Tore ja auch so machen!“.
Viel gab es hin und her zu sprechen: Und ungeheures Kopfzerbrechen. Ja, selbst der hohe Magistrat wusste für diesen Fall nicht Rat. Er mochte in alle Bücher sehen, der Casus war nirgends vorgesehen. Der Bürgermeister selbst sogar hier ausnahmsweise ratlos war. Ihm, der doch alles am besten weiß, machte die Sache entsetzlich heiß. Man probierts und es ging. – Den guten Gedanken hatten die Ulmer dem Spätzlein zu danken: Sie stünden wohl heute noch an dem Tor. Mit dem Balken beladenen Wagen davor oder hätten, ohne des Spätzleins Wissen, gar den Turm auf den Abbruch verkaufen müssen. Zum Danke dem Spatzen ist heut noch zu schauen hoch am Münster sein Bild in Stein gehauen: Auch seitdem beim echten Ulmer Kind die Lieblingsspeise „Spätzle“ sind.(Carl Hertzog, 1842)
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